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  • TC Hinsbeck 1949 e.V.

    Marcel Lenßen und Carsten Czechau holen zwei Kreismeistertitel zum TC Hinsbeck

    Links: Der neue Kreismeister bei den Herren 40, Marcel Lenßen vom TC Hinsbeck, zeigte im Waldnieler Endspiel attraktives Tennis vom Feinsten. Rechts: Der neue Kreismeister bei den Herren 30, Carsten Czechau, hat seine Krise aus den Medenspielen endlich überwunden und siegte in Waldniel souverän.

    TENNIS Nach einer eher bescheidenen Medensaison sorgte der TC Hinsbeck bei den Kreismeisterschaften des Tenniskreises Viersen endlich wieder für positive Schlagzeilen. Gleich zwei HTC-Vertreter holten sich recht souverän den Kreismeistertitel. Dabei beeinträchtigten massive Regenschauer und teilweise stürmische Windböen das Final-Wochenende auf den Platzanlagen der TG Waldniel, TG Brüggen und des Elmpter TC. Die Hinsbecker boten den zahlreichen Zuschauern nach der Wetterberuhigung am Sonntag in Waldniel sehenswerte Endspiele. Für beste Unterhaltung und teilweise Anschauungsunterricht in Sachen Tennisfeinheiten sorgten bei den Herren 40 der topgesetzte Schaager Marcel Lenßen (TC Hinsbeck) und sein Gegenüber Thomas Kroppen (TC Oedt). Der servicestarke Lenßen, gerade 41 Jahre geworden und Kapitän der neuen Hinsbecker Herren 40, sorgte mit fast perfektem, druckvollen Grundlinienspiel schnell für eine beruhigende 4:0-Führung. Dann aber fand der ungesetzte Kroppen, der noch vormittags in seinem Halbfinale den an zwei gesetzten Kempener Dominik Dünwalt etwas überraschend und hauchdünn in drei umkämpften Sätzen ausgeschaltet hatte, seinen Rhythmus und machte Lenßen das Leben mit langen Ballwechseln sehr schwer. Am Ende stand ein zwar ein klarer 6:3, 6:2-Erfolg. „Doch das Ergebnis täuscht und gibt nicht ganz den Matchverlauf wieder. Am Anfang habe ich alles getroffen, aber später war es sehr umkämpft. Thomas hat toll gekämpft und hätte deutlich mehr Spiele verdient gehabt“, meinte der neue Kreismeister, der zuvor Frank Röskes RW Grefrath) und Jörg Steyvers (VSF Amern) jeweils souverän bezwungen hatte. Auch bei den Herren 30 kommt der neue Kreismeister mit dem topgesetzten Kaldenkirchener Carsten Czechau vom TC Hinsbeck. Der Topspin-Spezialist, der sich in der Medensaison mit Selbstzweifeln plagte und deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb, holte sich im Turnierverlauf immer mehr Selbstvertrauen. Im Finale hatte er mit Nils Güllmann (RW Kempen) zwar den erwartet unangenehmen Gegner, aber ließ beim ungefährdeten 6:3, 6:4-Erfolg letztlich nichts anbrennen. „Ich bin glücklich, endlich wieder meine Normalform gefunden zu haben. Immer wenn es eng wurde, konnte ich zulegen“, kommentierte Czechau seinen Turniersieg. Insgesamt war Kreissportwart und Turnierleiter Stephan Remigius mit den Kreismeisterschaften durchaus zufrieden. „Lediglich über die Resonanz wird zu reden sein“, zog ein positives Fazit. Remigius will nun mit den Sportwarten der Vereine analysieren und Ideen entwickeln, wie die Beteiligung im nächsten Jahr wieder gesteigert werden kann.

  • TC Hinsbeck 1949 e.V.

    Schwierige Saison für den TC Hinsbeck mit durchwachsener Bilanz

    Personeller Aderlass und Umstrukturierung der Teams hinterließen Spuren

    des TC Hinsbeck starten im nächsten Jahr einen Neuanfang in der Bezirksklasse A. Oben von links: Philipp Hammans, Thomas Böhm und Kapitän Robert Krohn. Unten von links: Carsten Czechau, Marcel Klümpen, Jerome Lenßen und Kolja Richter. Es fehlen: Voita Hoftych, Christian Müllers, Thomas Wagner und Michael Scholz

    Tennis – TC Hinsbeck: Dass die erste Saison nach dem personellen Aderlass der letzten Jahre und der Umstrukturierung der Mannschaften für den Hinsbecker TC nicht einfach werden würde, damit hatten die HTC-Verantwortlichen schon gerechnet. Ihre Befürchtungen bewahrheiteten sich in der abgelaufenen Medenrunde dramatisch. Von den fünf gestarteten Teams müssen gleich drei absteigen. Dagegen Fehlanzeige bei den Aufstiegen. „Die Bilanz fällt ernüchternd aus. Aber immerhin stabilisierten sich die beiden neugegründeten Mannschaften“, resümierte Hinsbecks Sportwart Thomas Scharmann den Saisonverlauf.

    Die umstrukturierten Herren 30, vor zwei Jahren noch eines der Aushängeschilder des Vereines, konnte nur zwei der Spiele für sich entscheiden, kassierten dafür aber mehrere völlig unnötige Niederlagen. Für die Truppe um Kapitän Robert Krohn reichte der drittletzte Platz nicht zum Klassenerhalt und man startet im nächsten Jahr einen Neubeginn in der Bezirksklasse A. Sieglos auf dem letzten Platz landeten die Herren 65 und spielen im nächsten Jahr ebenfalls in der BKA. Knapp am Durchmarsch in die BKB scheiterten dagegen die Herren 40 als Vorjahresaufsteiger. Am Ende fehlten der Mannschaft von Kapitän Marcel Lenßen nur drei Matchpunkte zum Aufstieg und man wurde punktgleich mit RW Süchteln Gruppenzweiter.

    Sehr ordentlich verkaufte sich die neugegründete 1. Herrenmannschaft von Kapitän und Sportwart Thomas Scharmann. Immerhin schaffte man es durch zwei Siege auf den vierten Platz in der BKE – ein schöner Erfolg für die blutjunge Truppe bei der Meisterschaftspremiere. Die neugegründeten Damen 30 des Hinsbecker TC hatten dagegen in ihrer ersten Saison einen schweren Stand, gewannen alle Spiele deutlich und starten im nächsten Jahr in der BKD. „Eine schwierige Saison liegt hinter uns. Es war uns allen klar, dass wir die Abgänge aus den letzten Jahren nicht würden kompensieren können. Es war eine Spielzeit des Übergangs und wir werden versuchen, uns personell wieder zu verstärken“, lautet das Fazit von Hinsbecks 1. Vorsitzenden, Paul Fischer.

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